Nach Jahren in der Scheune: Steve McQueens Kult-Mustang erzielt Millionen-Erlös

Zehn Minuten dauerte sein Auftritt im Film. Dann geriet er jahrelang in Vergessenheit. Jetzt wurde er für umgerechnet 3,3 Millionen Euro in Florida versteigert: der Original Ford Mustang, Farbton "Highland Green", aus dem Kinoklassiker "Bullitt" mit Steve McQueen. Die Hollywood-Ikone hatte sich in dem rasanten Gefährt als Polizist Frank Bullitt eine rund zehnminütige Verfolgungsjagd mit einem Dodge Charger in den engen Straßen von San Francisco geliefert. Am Ende ging der Dodge in Flammen auf. Die Dreharbeiten für diese Szene sollen sechs Wochen gedauert haben.

Der hohe Preis für den Mustang erklärt sich auch durch den guten, originalgetreuen Zustand des Wagens: Die Historie sei klar belegbar, der Mustang wurde nie restauriert, versicherte der Auktionator. Von den abgenutzten Ledersitzen bis zum Vier-Gang-Schaltknüppel im Billardkugel-Design ist alles noch fast wie früher. Das Mindestgebot bei der Aktion von 3.500 Dollar war eine Anspielung auf den damaligen Käufer, einen Farmer aus Tennessee, der so viel dafür bezahlt hatte. Mit kaputter Kupplung stellte er ihn irgendwann in seiner Scheune ab, wo ihn sein Sohn wiederentdeckte und zum Verkauf anbot.

Innerhalb von Sekunden waren die Gebote auf mehr als 100.000 Dollar gestiegen, am Ende waren es 3,6 Millionen. Selbst Steve McQueen hatte sich einst um das Auto bemüht und den Farmer gebeten, es ihm zu verkaufen. Der Farmer lehnte damals ab. Sein Sohn kann sich jetzt über eine stattliche Summe für ein 60 Jahre altes Auto freuen.

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